Freitag, 20. September 2013

Man muss nicht die Sprache sprechen können, um zu verstehen was der andere fühlt - jeder Mensch lacht in der selben Sprache!

Donnerstag, 19. September 2013

Mein erster Monat


Konzert von Pamela
Estudiantina- ein rießiger Schulwettbewerb



Mit Sofia(ein Mädchen in meiner Klasse) in Quarai
Ahhhhh ich kann es nicht fassen! Ich bin schon einen Monat hier und die Zeit vergeht hier so unglaublich schnell. Ich habe schon soviele Sachen erlebt und erfahren dürfen, aber es kommt mir so vor, als ob alles erst gestern geschehen ist. Ich will im Moment mit niemanden tauschen. Uruguay, te amo!
Schon vor langer Zeit sind meine Abuela Rosario, Laura, Pamela und ich mit dem Auto ein bisschen aus der Stadt in das ärmere Viertel gefahren und danach in das Reichste von Artigas und man merkt wie unterschiedlich eine Stadt und ein Leben ausfallen kann.
Die Leute in der Schule werden auch etwas mehr zutraulich und ich mach jetzt auch viel mit anderen und nicht immer alles mit Pamela, mit der ich mich soo gut verstehe. Sie ist schon meine hermanita geworden. Letzten Donnerstag war auf dem Plaza dann ein Fest für Mate. Viele hatten traditonelle Kleidung an und haben einen Tanz aufgeführt. Am Samstag durfte ich dann, nach einer Veranstaltung, die 5K hieß, bei denen viele Jugendlichen für den guten Zweck 5 Kilometer gelaufen sind, meinen ersten Murga erleben. Beim Murga singt eine Gruppe in Kostümen zu Trommeln und Gitarre. Zwischendrin wird dann auf witzige Weise politische Dinge aber auch die Menschheit kritisiert. Der Murga ist ziemlich uruguayisch und war früher und ist auch heute noch sehr wichtig. Leider konnte ich viele Sachen nicht verstehen, was echt Schade war. Aber ich bin zuversichtlich, dass das nicht mein letzter Murga war.
Sonntags essen wir immer bei meiner Abuela, was echt super lecker ist. Denn wir wissen alle, dass Omas Küche die beste ist!
Meine familie ist so toll und ich fühl mich hier immer mehr Zuhause! In der Kleinstadt bin ich auch nicht mehr ganz verloren, wie in den ersten Tagen. Und es ist echt wunderbar, einfach durch die Stadt zulaufen und bekannte Gesichter zu sehen und sich mit ihnen einfach zu unterhalten. Mein Spanisch wird dank superlustigen Spanischstunden, gutem Zuhören und vielem komischen Gelaber, meinerseits auch immer besser. Obwohl ich oft einfach abschalte und angestrengt ins Bett falle, weil mein Kopf nichts mehr aufnehmen kann. All das; meine wunderbare familia, bei der ich alles sagen kann und die mich auch versteht und respektiert, wenn ich mal Heimweh nach Deutschland bekomme; Leute kennenzulernen, die kein Problem haben einen Satz gefühlte 30 Mal zu wiederholen; sich in der Stadt aus zu kennen und immer mehr wunderschöne Plätze zu finden, sicher zu sein, dass man irgendwie verstanden wird; Bräuche langsam aufzunehmen und als selbstverständlich zu sehen; all das macht mich so froh und glücklich!
Muchos besos :*
Eure langsam uruguayisch-werdende Mari

Mittwoch, 4. September 2013



Die Brücke nach Brasilien

La Cocina...Laura hat überall kleine Zettelchen für mich hingehängt

Meine Straße

Mein Haus


Auf dem Campo (Land)



Laura



Die Nachbarin, die uns eingeladen hat


Ein wunderschöner Sonnenuntergang

Dienstag, 3. September 2013

Sooo viel ist passiert

Oh jetzt bin ich schon seit mehr als zwei Wochen hier und habe so unendlich viel erlebt, dass ich es sicherlich nicht schaffen werde alles zu erzählen.
Aber hier ein kurzer Einblick aus 2 Wochen Uruguay:
Erstmal zum Essen was hier ziemlich genial ist. Ich weiß jetzt schon, dass ich wie eine Kugel nach Deutschland zurückkommen werde. Das Fleisch ist echt göttlich hier und die Früchte der Wahnsinn! Sie bereiten hier alles frisch zu und meine Gastmama kocht echt gut und ich versuche so viel wie möglich zu helfen.
So nachdem ich mir die letzte Woche hier den Arsch abgefroren habe, ist es jetzt so warm, dass man mit T-Shirt raus kann, was ich echt genieße. Der Wechsel ist hier echt extrem zwischen kalt und warm.
Mein Spanisch wird immer besser. Todo dia un poco mas! Aber trotzdem ist es ab und zu enttäuschend, wenn ich absolut nichts verstehe. Ich will so viel mehr sprechen, aber kann es nicht! Außerdem ist es ziemich anstrengend, die ganze zeit spanisch zu hören und zu versuchen es zu verstehen, dass ich so übermüdet abends bin. Aber das wird mit der Zeit. :D
Mein Wochenplan steht auch schon fest. Ich habe bis Freitag jeden Tag Schule und ich sage euch die ist so anders als in Deutschland. Die Schüler rufen rein und jeder hat sein Handy in der Hand. Aber das Verhältnis zu den Lehrern ist viel freundlicher. Auf dem Schulhof wird man von tausend Blicken verfolgt, was Caspar (der andere Austauschschüler) und ich sehr amüsant finden.
Montags habe ich Sport und freitags Volleyball (damit ich nicht ganz so fett nach Deutschland zurückkomme ;) mittwochs und donnerstags habe ich dann Spanisch, bei einer super lieben Spanischlehrerin.
Am Freitag war ich mit Pamela (meiner Gastschwester) feiern in Brasilien(über di Brücke) und die Disko fängt hier erst um 2:30 richtig an. Man tanzt hier Cumbia und brasilianischen Funky. Um 7:00, als es wieder hell wurde, waren wir dann wieder zuhause und sind ins Bett gefallen.
Leider wurden wir um 10:30 wieder geweckt, weil uns die Nachbarin zu ihrer Familie im Campo (Land) eingeladen hat. Wir sind dann erst einmal 1 Stunde aufs Land gefahren und ich sage euch ich liebe die uruguayische Landschaft. Alles ist so schön!!! Dort wurde ich erstmal mit richtig leckerem Asado voll gestopft und dann rumgelaufen. Danach hat die Familie die Schafe zusammengetrieben und die Lämmer kastriert und markiert.(Davon habe ich dann keine Bilder mehr gemacht, weil es echt blutig war) Dann wurde es langsam Abend und wir sind an einen See gelaufen und haben einen genialen Sonnenuntergang gesehen.
Mit meiner Gastfamilie komm ich so gut klar und sie geben sich so viel Mühe!
Ich bin so froh, dass ich hier bin. Und auch wenn ich manchmal die Leute aus Deutschland vermisse, möchte ich gerade nirgendwo anders sein!